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Die Modellregionen werden um zwei Wochen verschoben

Bereits vor zwei Wochen hatte die Bund-Länder-Konferenz einen Stufenplan für Öffnungen beschlossen. Umgesetzt wurde der bisher noch nicht. Zumindest nicht in Bayern. Jetzt werden die Lockerungen erneut um zwei Wochen verschoben. Die so genannten Modellregionen sollen ebenfalls erst nach Ablauf der 14 Tage beschlossen und umgesetzt werden. Das gab Ministerpräsident Markus Söder gestern bekannt.

Damit herrscht jetzt absoluter Stillstand. Vor allem die Gastronomie, aber auch Sport und Kultur sind vom Aufschub sehr betroffen. Gerade viele Restaurantinhaber hatten nach Bekanntgabe des Stufenplans auf eine Perspektive gehofft. 
Seit Ende März dürfte dort, wo die Inzidenz entsprechend niedrig ist, etwa die Außengastronomie öffnen. Allerdings nur nach Absprache mit der Staatsregierung. Das wird nun vorerst verworfen und erst wieder ab dem 26. April möglich.


Teilnahme am Unterricht nur noch mit negativem Test möglich

7-Tage-Inzidenz unter 100: Wechselunterricht
7-Tage-Inzidenz über 100: Distanzunterricht, außer für Abschlussklassen
NEU: Schüler dürfen nur noch mit einem negativen Test am Unterricht teilnehmen. Getestet wird zwei mal pro Woche.



Einzelhandel, Baumärkte, Blumenläden - was bleibt offen und was muss wieder schließen?

Inzidenzunabhängig bleiben nur noch Lebensmittelläden und all das, was den Alltagsbereicht betrifft. Apotheken, Bäckereien und Supermärkte zählen im Gegensatz zu Baumärkten, Buchhandel und Blumenläden dazu. Die genossen bisher einen Sonderstatus. Der wird ihnen jetzt wieder genommen - und zwar dann, wenn die Inzidenz über 200 liegt. Dann müssen sie wieder schließen. Erst bei einer Inzidenz von unter 50 dürfen sie wieder komplett öffnen.
Für uns in Nürnberg und Fürth mit einem Wert zwischen 100 und 200 heißt das: Mit einem Negativtest können wir mit Termin shoppen.
Nur in Erlangen geht Click and Meet aktuell auch ohne Test.

Friseure und Kosmetikstudios bleiben offen

Einzelhandel und Dienstleister sind von einigen der Neuerungen zwar betroffen, Kosmetikstudios und Friseure genießen jedoch weiterhin einen Sonderstatus. Massagepraxen und Tattoo-Studios müssen jedoch weiterhin geschlossen bleiben.

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