Veganu-was? Der Veganuary ist gerade DER Trend in den sozialen Medien - und einer, der wirklich Sinn ergibt!

Für alle, die davon noch nie etwas gehört haben, gibt's hier eine kleine Erklärung.
Veganuary ist ein Wortspiel aus den Wörtern "January" - also Januar - und vegan. Im Prinzip verrät das auch schon alles: Den ganzen Januar über versuchen Menschen auf Fleisch, Fisch und Milchprodukte zu verzichten oder diese nach Möglichkeit einzuschränken. Das ist nicht nur gut für die Umwelt und die Tiere, sondern kann auch bei einem selbst neue Denkanstöße anregen und - mal ehrlich - vegane Rezepte sind einfach verdammt lecker! Wer noch mehr Details wissen will, kann das auf der offziellen Seite des Veganuary.

Wie strikt man das Ganze gestaltet ist aber natürlich euch überlassen! Egal ob ihr es jetzt durchzieht, später einsteigt oder nur ein oder zwei Tage in der Wochen vegan oder vegetarisch lebt - auch kleine Schritte lohnen sich!


Christof Öhm schwärmt von seinem ersten veganen Burger und das war da alles drauf:

Bio-Dinkel-Buns, Pattys aus Falafel, Zwiebeln, Gewürze (weißer Pfeffer, Salz, Paprikagewürz, Chili) und Guacamole

Falafel würzen, in Form bringen und goldbraun anbraten, Zwiebeln in Ringe schneiden und kurz in der Pfanne anschwitzen

Dazu die Soßen: Ajoli, Curryketchup --> geht fix und schmeckt unserem Christof mal mindestens genausogut wie ein Fleischburger!



Hier kommen 3 Rezepte, die nicht nur vegan, sondern auch schnell und wahnsinnig lecker sind!


1. Vegane Tortillas/ Wraps


Klingt erstmal nicht besonders spannend - ist aber ein echter Gamechanger! Die Tortillas sind in 10 Minuten fertig (versprochen!) und können danach nach Belieben belegt werden.



Für 4 Tortilla-Wraps brauchst du:
  • ca. 200 ml Wasser
  • 120 Gramm (Kichererbsen-)Mehl
  • 60 Gramm (Tapioka-)Stärke
  • Prise Salz
Anleitung: Einfach alle Zutaten vermischen und mit etwas Öl in der Pfanne bei mittlerer Hitze anbraten. Nach ca. zwei Minuten wenden und nochmal für eine Minute drin lassen.
Danach herzhaft oder süß toppen, wie ihr wollt!
Für eine herzhafte Variante eignen sich zum Beispiel ein veganer Aufstrich, Blattspinat/Salat, Kichererbsen, Paprika, Tomate, Mais, Karotte, Avocado, etc.
Wer es süß will könnte Nussmus, Joghurt, Beeren und Früchte, Müsli, Marmelade oder ähnliches verwenden.
Super lecker!


2. Einfaches Kartoffel-Curry

Gemacht in etwa 30 Minuten und mega lecker. Danach fühlt man sich wie ein Chefkoch!



Für 4 Personen brauchst du:
  • 400 Gramm Kartoffeln, gewürfelt
  • 30 Gramm Spinat
  • 70 Gramm grüne Erbsen (frisch oder aufgetaut)
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 5 Tomaten
  • 1 Esslöffel Tomatenmark
  • 1 Dose Kokosmilch
  • Gewürze nach Wahl (Unsere Empfehlung: 1 EL Currypulver, 1 TL Garam Masala, Salz, Pfeffer)
  • Reis zum Servieren

Anleitung: Zwiebel und Knoblauch 2-3 Minuten mit Öl in einer Pfanne anbraten. Danach das Tomatenmark dazugeben und für eine weitere Minute brutzeln lassen.
Die frischen Tomaten dazugeben und sanft in der Pfanne auspressen. Danach 2-3 Minuten gelegentlich rühren, bis die Tomaten ihren Saft verlieren.
Jetzt Kartoffeln, Kokosmilch und Gewürze dazugeben und etwa 15 Minuten köcheln lassen, bis die Kartoffeln weich sind.
Zuletzt Spinat und Erbsen dazugeben und weiterköcheln lassen, bis der Spinat geschrumpft ist (etwa eine Minute).
Nach Belieben mit Reis servieren und genießen!


3. Nussmus-Cookies

Und zum Schluss noch megaschnelle Cookies für die Naschkatzen unter uns!



Für 12 Kekse brauchst du:
  • 140 Gramm Nussmus
  • 100 Gramm Mehl nach Wahl
  • 80 Gramm Sirup (z. B. Ahorn-, Kokos- oder Reissirup)
  • 3 TL Kokosöl
  • etwas Salz
  • optional: Schokodrops, Streusel, Nüsse, ...

Anleitung: Alle feuchten Zutaten + Salz verrühren. Danach das Mehl dazugeben und zu einem Teig verkneten. Zum Schluss die Add-Ons hinzufügen.
Dann den Teig zu kleinen Kugeln formenund auf einem Backblech mit Backpapier flach drücken.
10-15 Minuten bei 150 Grad Ober-Unterhitze backen und danach auskühlen lasse (falls man so lange warten kann).

Enjoy!

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