Das ändert sich im Februar 2024

Und schwupp ist der erste Monat im neuen Jahr auch schon rum!

Der Februar steht in den Startlöchern und bringt auch gleich einige Änderungen mit sich:


Herkunft von Fleisch muss gekennzeichnet werden

Ab dem 1. Februar ist die Angabe der Herkunft von losem Ziegen-, Schaf-, Geflügel- und Schweinefleisch, das zum Verkauf angeboten wird, gesetzlich vorgeschrieben. Wichtig dabei: der Ort der Aufzucht und der Ort der Schlachtung. Auch wenn das Fleisch überwiegend aus der gleichen Herkunft stammt und nur geringe Mengen aus anderen Quellen zugekauft wurden, muss dies entsprechend angegeben werden. Bei Hackfleisch oder Teilstücken genügt die Angabe „aufgezogen und geschlachtet in der EU“ oder „außerhalb der EU“. Fleisch ohne obligatorische Herkunftsangabe darf noch bis zum Aufbrauchen verkauft werden.

Werbung bei Videos auf Amazon Prime

Kunden von Amazon Prime können ja bisher ohne Werbeunterbrechungen streamen. Im Februar ändert sich das: Amazon führt nämlich Werbung ein. Wie viel gezeigt wird und wie oft ein Film womöglich unterbrochen wird, ist noch nicht bekannt. Als Kunde habt ihr aber die Möglichkeit, Filme für weitere 2,99 Euro pro Monat werbefrei zu gucken. Gründe sind die Preissteigerungen in vielen Bereichen sowie geplante Investitionen in den Live-Sport.

Kein Netflix mehr auf bestimmten Fernsehern

Wer einen bestimmten Fernseher oder BluRay-Player hat, kann die Netflix-App ab Ende Februar nicht mehr nutzen. Danach wird der Service von den betroffenen Geräten entfernt.

Inflationsprämie für Dachdecker

Mehr Geld für Dachdecker! Nach dem aktuellen Tarifvertrag für Dachdecker ist im Februar die zweite Rate der Inflationsprämie fällig - sie beläuft sich auf 475 Euro. Auf die Inflationsprämien müsst ihr keine Steuern und Sozialabgaben zahlen.

Weniger Geld für privat eingespeisten Solarstrom

Wer sich jetzt eine Solaranlage auf dem Dach installiert und den überschüssigen Strom gegen Entgelt ins öffentliche Netz einspeisen möchte, bekommt ab dem 1. Februar etwas weniger Geld. Die Vergütung für den überschüssigen Strom wird halbjährlich um 1 Prozent gesenkt. Bisher betrug die Vergütung 8,2 Cent pro kWh, sie sinkt auf 8,1 Cent pro kWh.

Frist für Zustimmung zu höheren Spotify-Preisen endet

Die Musik-Plattform Spotify wird teurer - das hat das Unternehmen ja schon im Herbst 2023 angekündigt. Ende Februar endet nun eine wichtige Frist. Bis dahin müssen die Abonnenten unter euch die neuen Preise fürs Premium-Abo im Duo- oder Familienformat akzeptiert haben - ansonsten droht der Verlust des Premiumkontos und die Rückstufung in die kostenlose Version mit Werbung.

Ein Tag mehr dank Schaltjahr

2024 ist ein Schaltjahr, d.h. der Februar hat 29 und nicht nur 28 Tage. Schonmal herzlichen Glückwunsch an alle, die an einem 29. Februar geboren wurden. Ihr dürft zum ersten Mal seit 2020 wieder euren Geburtstag feiern! 

Gesetzliche Neuregelung der Zuzahlung zu Medikamenten

Im Februar tritt eine gesetzliche Neuregelung in Kraft, die die Zuzahlung zu Medikamenten vereinfacht. Die Zuzahlung richtet sich demnach künftig nach der Packungsgröße und ist für mehrere kleine Packungen und/oder eine große Packung mit gleicher Menge gleich. Bisher musste für jede einzelne Packung eine Zuzahlung geleistet werden, auch wenn nur Teilmengen vorhanden waren.

 

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